Prozessmanagement, das atmet: Wie agile Prozesse in menschenzentrierten Organisationen funktionieren – praktisch, ISO-konform und ohne Dokumentations-Wahnsinn.
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Drei Ordner, 47 Seiten, null Wirkung
Die QMB in einer meiner Kundenorganisationen hat ein Problem. Eigentlich drei Ordner voller Probleme.
Darin stecken sauber dokumentierte Prozesse für alles: Teilnehmenden-Aufnahme, Weiterbildungsplanung, Feedbackgespräche. Jeder Prozess hat Flussdiagramme. Klare Schritte. Verantwortlichkeiten. Genau so, wie sie es im QM-Kurs gelernt hat.
Nur nutzt sie niemand.
Die Trainerin sagt: "Zu theoretisch." Der Standortleiter sagt: "Zu unflexibel." Und die QMB selbst denkt heimlich: "Eigentlich haben alle Recht."
Letzte Woche kam eine Teilnehmerin mit einer Beschwerde. Nicht im Prozess vorgesehen: Die Teilnehmerin war aufgebracht, brauchte sofort eine Antwort, und der 8-Schritte-Beschwerdeablauf? Völlig nutzlos in diesem Moment.
Kennen Sie das?
Sie investieren Wochen in Prozessdokumentation. Stimmen alles ab. Freigeben. Und dann liegt es im Ordner und verstaubt, weil die Realität sich nicht an Ihre Schritte hält.
Das liegt nicht an Ihnen. Das liegt daran, dass wir Prozessmanagement falsch verstehen. Besonders in Branchen, wo Menschen mit Menschen arbeiten.
Die gute Nachricht: Es gibt einen anderen Weg. Einen, der aus der agilen Welt kommt, aber perfekt zu intelligentem Qualitätsmanagement passt.
🎧 Lieber hören als lesen? Hier lang!
Warum klassisches Prozessdesign / Prozessmanagement in Expertenorganisationen scheitert
Stellen Sie sich vor, Sie dokumentieren einen Prozess für Mitarbeitenden-Gespräche.
Version 1 – Der Klassiker:
- Begrüßung und Smalltalk (2 Minuten)
- Agenda vorstellen (1 Minute)
- Leistungsrückblick (10 Minuten)
- Ziele für nächstes Quartal (5 Minuten)
- Entwicklungswünsche erfragen (5 Minuten)
- Vereinbarungen festhalten (3 Minuten)
Sieht strukturiert aus. Klar. Nachvollziehbar.
Und versagt in der Realität.
Denn was, wenn Ihre Mitarbeiterin in Minute 3 in Tränen ausbricht, weil privat gerade die Welt zusammenbricht? Was, wenn ein langjähriger Kollege keine Agenda braucht, sondern direkt zur Sache kommen will? Was, wenn die Entwicklungswünsche das eigentliche Thema sind und 20 Minuten brauchen?
Das Problem: Unser Prozessverständnis stammt aus der Produktion. Dort macht Standardisierung Sinn. Maschine A, dann Maschine B, dann Qualitätskontrolle. Immer gleich. Reproduzierbar.
Aber Menschen arbeiten nicht wie Maschinen. Und Situationen sind nicht reproduzierbar.
In der Professionsforschung – für alle, die es genau wissen wollen – wird das "professionelles Ermessen" genannt. Die Fähigkeit, im Moment zu entscheiden: Was braucht diese Situation jetzt?
Viele Ihrer Kolleginnen sind Profis. Sie haben studiert, Erfahrung gesammelt, Kompetenzen aufgebaut. Aber Ihr Prozessmanagement behandelt sie wie Ausführende, die Schritt-für-Schritt-Anleitungen brauchen.
Das frustriert. Und führt dazu, dass Prozesse ignoriert werden.
Menschenzentriertes Prozessmanagement: Der Unterschied liegt im "Wie"
Hier kommt ein Denkmodell, das alles verändert:
Prozesse können unterstützen. Oder sie können kontrollieren.
Kontrollierende Prozesse sagen: "Tu genau das"
Ein Beispiel aus dem Onboarding:
"Tag 1: Arbeitsplatz einrichten, IT-Zugänge anlegen, Sicherheitsunterweisung (45 Min.), Rundgang durch alle Abteilungen (60 Min.), Mittagessen mit Team (60 Min.)"
Klingt fürsorglich. Ist aber starr. Was, wenn die neue Kollegin keinen Hunger hat? Was, wenn IT-Probleme den ganzen Tag dauern? Was, wenn sie Abteilung X schon kennt, aber Abteilung Y vertieft verstehen will?
Unterstützende Prozesse sagen: "Das ist wichtig – entscheide selbst, wie"
Dasselbe Onboarding, anders gedacht:
Woche 1: Ankommen und Orientierung gewinnen
Ziel: Neue Kollegin fühlt sich willkommen, kennt wichtigste Ansprechpersonen, versteht Grundstrukturen
Qualitätskriterien:
- Arbeitsplatz ist funktionsfähig
- Mind. 3 persönliche Gespräche mit Schlüsselpersonen geführt
- Überblick über Organisationsstruktur vorhanden
- Sicherheitsrelevante Themen geklärt
Hilfsmittel:
- Checkliste "Must-haves erste Woche"
- Liste wichtiger Ansprechpersonen mit Rollen
- Buddy-System für informelle Fragen
Der Unterschied?
Kontrollierende Prozesse misstrauen. Unterstützende Prozesse vertrauen.
Ich habe mal gelesen: "Vertrauen in Kompetenz ersetzt die Hälfte Ihrer Dokumentation."
Übertrieben? Vielleicht. Aber die Frage dahinter ist berechtigt: Wo dokumentieren Sie aus Misstrauen statt aus echtem Qualitätsbedarf?
Agile Prozesse: "Gut genug für jetzt" als Grundhaltung
Das agile Prinzip "gut genug für jetzt" klingt nach Kompromiss. Ist aber das Gegenteil. Es beschreibt eine Haltung zu Prozessen, die auf zwei Ebenen wirkt.
Ebene 1: Der Prozess darf unfertig sein
Hier ein typisches Szenario: Sie arbeiten an einem neuen Prozess für Qualitätszirkel. Monatelang wird diskutiert, abgestimmt, verfeinert. Alle Sonderfälle berücksichtigt. Erst dann wird freigegeben.
Problem: Bis zur Freigabe vergeht so viel Zeit, dass sich Rahmenbedingungen schon wieder geändert haben. Oder der Prozess ist so detailliert, dass er unleserlich wird.
"Gut genug für jetzt" heißt: Bringen Sie den Prozess in Umlauf, sobald er arbeitsfähig ist. Er muss nicht perfekt sein. Er muss funktionieren – jetzt.
Und dann entwickelt er sich. Durch Anwendung. Durch Feedback. Durch Anpassung.
Beispiel Qualitätszirkel-Prozess:
Version 1.0 (nach 4 Wochen):
- Grundstruktur: Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung
- Klare Ziele für jeden Schritt
- Einfache Dokumentationsvorlage
Version 1.3 (nach 6 Monaten):
- Ergänzt um: Moderationshinweise (weil 2 Qualitätszirkel gescheitert sind)
- Zeitbudgets angepasst (zu optimistisch geplant)
- Neue Vorlage für Ergebnisdokumentation (erste war zu komplex)
Das ist keine Schlampigkeit. Das ist kontinuierliche Verbesserung in der Praxis.
💡 Praxistipp: Schreiben Sie in jeden Prozess: "Version [X.X] – wird bei Bedarf angepasst, mind. 1x jährlich überprüft". Das signalisiert: Hier ist nichts in Stein gemeißelt.
Ebene 2: Im Prozess situativ entscheiden dürfen
Jetzt wird es richtig spannend. Was wäre, wenn Prozessschritte nicht vorschreiben, was getan wird, sondern wozu es getan wird?
Beispiel Feedbackgespräche (klassisch dokumentiert):
- Positives Feedback geben (3 Beispiele nennen)
- Verbesserungspotenzial ansprechen (sachlich formuliert)
- Gemeinsam Maßnahmen vereinbaren
- Termin für Follow-up setzen
Beispiel Feedbackgespräche (menschenzentriert dokumentiert):
Schritt 1: Wertschätzung vermitteln
- Ziel: Mitarbeitende fühlt sich gesehen und anerkannt
- Qualitätskriterium: Feedback ist konkret und aufrichtig
- Nicht verhandelbar: Mindestens ein positives Element wird genannt
- Hilfsmittel: Feedback-Formulierungen, Beispiele aus Praxis
Schritt 2: Entwicklungsperspektive öffnen
- Ziel: Verbesserungspotenziale werden gemeinsam identifiziert
- Qualitätskriterium: Dialog, nicht Monolog
- Nicht verhandelbar: Respektvoller Ton, keine Abwertung
- Hilfsmittel: Fragetechniken, Gesprächsleitfaden
Sie merken den Unterschied? Das Ziel ist klar. Der Weg liegt im professionellen Ermessen.
Prozessdesign mit Leitplanken: Rahmen setzen, Freiheit geben
"Aber dann macht doch jeder, was er will!" – Dieser Einwand kommt immer.
Nein. Denn professionelle Freiheit heißt nicht Beliebigkeit. Sie braucht Leitplanken.
Die Systemtheorie unterscheidet drei Arten von Entscheidungsvorgaben (für die Theorie-Nerds unter Ihnen):
- Programme: Was soll erreicht werden? Welche Qualitätskriterien gelten?
- Kommunikationswege: Wer ist beteiligt? Wer muss informiert werden?
- Personal: Wer entscheidet? Wer trägt Verantwortung?
Konkret am Beispiel Weiterbildungsplanung:
Ohne Leitplanken (kontrollierend): "Mitarbeitende füllen bis 15.10. Formular WB-23 aus, reichen es bei direkter Führungskraft ein, die prüft Budget-Verfügbarkeit in Liste XY, leitet an HR weiter, HR vergleicht mit Kompetenzmatrix, gibt frei oder lehnt ab, teilt Entscheidung bis 30.11. mit"
Mit Leitplanken (unterstützend):
Prozess: Weiterbildungsplanung
Ziel: Mitarbeitende entwickeln Kompetenzen, die ihre Arbeit verbessern und zur Organisationsstrategie passen
Qualitätskriterien:
- Weiterbildung ist begründet (Bezug zu Rolle oder Entwicklungsziel)
- Budget-Rahmen wird eingehalten
- Zeitplan ist realistisch
- Führungskraft ist eingebunden
Leitplanken:
- Verantwortung: Mitarbeitende initiieren, Führungskraft entscheidet
- Budget: Bis 500€ direkter Zuschlag, darüber Freigabe HR
- Timing: Antrag mind. 6 Wochen vor Maßnahme
- Nicht verhandelbar: Dokumentation im System, Nachweis der Teilnahme
Hilfsmittel:
- Vorlage Weiterbildungsantrag
- Übersicht aktueller Strategieziele
- FAQ zu Budget-Regelungen
Was ändert sich? Der Rahmen ist klar. Aber wie die Mitarbeitende ihre Weiterbildung begründet, wie das Gespräch mit der Führungskraft läuft, welche Weiterbildung sie wählt – das liegt in professioneller Verantwortung.

Ist agiles Prozessmanagement ISO-konform?
Die Frage kommt immer. Berechtigt.
Antwort: Ja. Sogar besonders.
Die ISO 9001 fordert nirgendwo starre Standardprozesse. Sie fordert:
- Risikobasiertes Denken
- Kontextangepasstes Qualitätsmanagement
- Dokumentierte Information, die die Organisation braucht
Wenn Ihr Kontext heißt "Menschen arbeiten mit Menschen in immer neuen Situationen", dann sind flexible Rahmenprozesse angemessener als starre Vorgaben.
Ihre Argumentation im Audit:
"Wir haben analysiert: In unserer Beratungsarbeit/Bildungsarbeit/[Ihr Kontext] sind Situationen nicht standardisierbar. Deshalb dokumentieren wir Prozesse als Leitplanken mit klaren Qualitätskriterien. Das ermöglicht professionelles Handeln und erfüllt gleichzeitig ISO-Anforderungen an risikobasiertes, kontextangepasstes QM."
Verankern Sie das in Ihrer Qualitätspolitik oder im QM-Handbuch. Zeigen Sie: Das ist bewusste Entscheidung, nicht Nachlässigkeit.
Was ist mit neuen Mitarbeitenden?
Dort geben Sie mehr Struktur – aber nicht durch starre Prozesse für alle, sondern durch:
- Strukturierte Einarbeitung
- Hospitanzen
- Mentoring
- Engere Feedbackschleifen
Kompetenz braucht Aufbau. Das regeln Sie über Personalentwicklung, nicht über Prozess-Mikromanagement.

🎯 Drei Schritte, um loszulegen
Sie fragen sich jetzt vielleicht: Wo fange ich an?
1. Der Rahmen-Kern-Check
Nehmen Sie sich einen Prozess vor, bei dem alle sagen: "Wozu brauchen wir den eigentlich?"
Zeichnen Sie zwei Kreise:
- Innen der Kern: Was muss immer passieren? Die absoluten Mindestanforderungen. Das Nicht-Verhandelbare.
- Außen der Rahmen: Der Spielraum, den Ihre kompetenten Mitarbeitenden haben.
Manchmal ist der Kern überraschend klein. Und der Rahmen überraschend groß.
2. Die Vertrauensfrage
Gehen Sie jede Prozessvorgabe durch und fragen Sie:
- Ist das eine unterstützende oder eine kontrollierende Regel?
- Hilft das meinen Kolleginnen, besser zu entscheiden?
- Oder zeigt das vor allem, dass ich ihnen nicht traue?
Kontrollierende Regeln sind nicht per se schlecht. Aber wenn Sie ehrlich hinschauen: Wie viele Ihrer Prozessvorgaben sind eigentlich Misstrauensdokumentation?
3. Das Iterations-Commitment
Fügen Sie in Ihre Prozessbeschreibung ein: "Diese Beschreibung wird bei Bedarf angepasst, mindestens einmal jährlich überprüft."
Dieser Satz verändert die Haltung. Er sagt: Dieser Prozess darf wachsen. Das ist gewollt. Und im Audit können Sie damit punkten – das ist gelebte kontinuierliche Verbesserung.

Fazit: Qualitätsmanagement, das Menschen ernst nimmt
Christine hat neulich etwas Mutiges gemacht. Sie hat ihren 47-Seiten-Prozessordner durchforstet und sich gefragt: "Was davon hilft wirklich?"
Das Ergebnis: 12 Seiten Kern-Prozesse mit klaren Zielen und Leitplanken. Plus eine Sammlung von Hilfsmitteln – Checklisten, Vorlagen, Beispiele – die man nutzen kann, aber nicht muss.
Die Trainerin sagt jetzt: "Damit kann ich arbeiten." Der Standortleiter sagt: "Endlich verständlich." Und Christine denkt: "Warum hab ich das nicht früher gemacht?"
Menschenzentriertes Prozessmanagement bedeutet:
✅ Prozesse dürfen sich entwickeln – "gut genug für jetzt" ist gut genug ✅ Ziele und Qualitätskriterien sind klar – der Weg liegt in professioneller Verantwortung ✅ Unterstützung statt Kontrolle – wo immer möglich ✅ Leitplanken statt Mikromanagement
Das ist keine Schlampigkeit. Das ist Professionalität.
Und es ist ISO-konform. Denn intelligentes Qualitätsmanagement passt sich seinem Kontext an. Es behandelt Menschen nicht wie Maschinen.
Ich erlebe in meiner Arbeit immer wieder: Wenn Fachkräfte Raum zum professionellen Entscheiden haben, steigt nicht nur die Zufriedenheit. Auch die Qualität wird besser. Denn jede Entscheidung ist ein Lernmoment.
Prozesse, die atmen – in beide Richtungen.

Und wenn Sie jetzt denken: "Das klingt gut, aber wie setze ich das konkret um?"
Sie wollen wissen, wie Sie das konkret umsetzen?
Mein ISO-Impuls im März 2026 heißt: " ISO-Impulse März 2026 - Prozesse dokumentieren ". Dort lernen Sie:
- Was ISO 9001 wirklich fordert (und was nur vermutet wird)
- Welche Darstellungsformen im Alltag funktionieren
- Wie Sie Prozesse dokumentieren, die Menschen tatsächlich nutzen
Hier mehr Infos: ISO-Impulse März 2026 - Prozesse dokumentieren
Weitere Podcast-Folgen zum Thema:
- Prozessbeschreibung oder Verfahrensanweisung? Hier geht es zu den Defininitionen
- Prozesse in Expertenorganisationen - | MQ
- Prozesse in Dienstleistungsorganisationen
❓ Häufige Fragen zu agilem Prozessmanagement
Frage: Sind "gut genug für jetzt"-Prozesse nicht zu schwammig für Audits?
Antwort: Nein – wenn Sie Ziele, Qualitätskriterien und Leitplanken klar definieren. Die ISO fordert kontextangepasstes, nicht starres Prozessmanagement.
Frage: Wie gehe ich mit unerfahrenen Mitarbeitenden um, die mehr Struktur brauchen?
Antwort: Mehr Struktur geben Sie über Einarbeitung, Hospitanzen und engere Feedbackschleifen – nicht über starre Prozessvorgaben für alle.
Frage: Was ist der Unterschied zwischen unterstützenden und kontrollierenden Regeln?
Antwort: Unterstützende Regeln helfen bei Entscheidungen (Checklisten, Best Practices). Kontrollierende Regeln zwingen zu bestimmtem Verhalten (Formular mit vier Unterschriften).
Frage: Kann ich bestehende Prozesse einfach umschreiben oder brauche ich ein komplett neues System?
Antwort: Fangen Sie mit einem Prozess an – dem, der am meisten nervt. Machen Sie den Rahmen-Kern-Check und passen Sie schrittweise an.
Frage: Gilt "gut genug für jetzt" wirklich für alle Prozesse?
Antwort: Nein – bei hochkritischen Prozessen (z.B. Sicherheit, Compliance) brauchen Sie engere Vorgaben. Entscheiden Sie risikobasiert, wo Sie Spielräume geben können.
Frage: Wie dokumentiere ich Leitplanken konkret in einer Prozessbeschreibung?
Antwort: Definieren Sie für jeden Prozessschritt: (1) Ziel des Schrittes, (2) Qualitätskriterien, (3) Nicht-Verhandelbares, (4) Hilfsmittel zur Orientierung.
Frage: Widerspricht das nicht dem Gedanken standardisierter Abläufe?
Antwort: Es widerspricht starrer Standardisierung. Aber Standards sind wichtig – als Rahmen, nicht als Korsett. Die Frage ist: Wo brauche ich Stabilität, wo Flexibilität?
Frage: Was mache ich, wenn meine Führung an klassischen Prozessvorgaben festhält?
Antwort: Zeigen Sie konkret, wo aktuelle Prozesse scheitern. Starten Sie ein Pilotprojekt mit einem unkritischen Prozess und dokumentieren Sie die Erfolge.
Frage: Wie oft sollte ich Prozesse überprüfen, wenn sie "gut genug für jetzt" sind?
Antwort: Mindestens jährlich – aber wichtiger ist: bei Bedarf. Wenn Feedback zeigt, dass etwas nicht funktioniert, passen Sie zeitnah an.
Frage: Wie integriere ich das Prinzip in meine bestehende Qualitätspolitik?
Antwort: Ergänzen Sie einen Absatz wie: "Unsere Prozesse unterstützen professionelles Handeln durch klare Ziele und Qualitätskriterien bei situativen Entscheidungsspielräumen."
Sie haben spezifische Fragen zu Ihrer Prozesssituation? Schreiben Sie mir: mail@mq-koeln.de
Haben Sie weitere Fragen?
Auch gerne schreiben: mail@mq-koeln.de
