Wie viele interne Auditor*innen braucht man?
Gute Frage - hier die Antwort

Es kann nur einen geben?

Im Zusammenhang mit internen Audits keine gute Idee.



Wie so oft im Leben gibt es auf diese Frage keine allgemeingültige Antwort.

Es gibt keine Vorgaben ...

außer ihren eigenen.

Deshalb sollte jede Organisation gut überlegen, welchen Sinn und Nutzen sie mit dem Thema interne Audits verbindet. Geht es ausschließlich darum, den Zertifizierungsanforderungen zu genügen? Oder haben Sie eine gefüllte Idee, wobei Ihnen die internen Audits helfen könnten?

Auf jeden Fall sollten Sie sich folgende Fragen stellen:
  • Wie groß ist Ihr Unternehmen? Wieviele Standorte / Abteilungen haben Sie, die im Zweifel "auch mal drankommen" müssten? Sind Sie verpflichtet oder wollen Sie auch bei Ihren Lieferanten auditieren?
  • Wieviele Prozesse setzen Sie um? Je komplexer Ihr Unternehmen, desto mehr Zeit für Audits wird benötigt.
  • Wieviele Audits wollen oder müssen Sie entsprechend pro Jahr einplanen?
  • Wollen Sie, dass im Team auditiert wird?
  • Wieviel Zeit können die einzelnen Auditor*innen für Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von internen Audits aufbringen?

Auf dieser Grundlage treffen Sie Ihre Entscheidung. 

Bei größeren Teams - 10 - 15 Auditor*innen

Klingt erst mal viel - ist es aber nicht. 

Vor allen Dingen, wenn Ihre Auditor*innen nur einen geringen Stundenumfang für Audits zur Verfügung haben. 

Falls Sie noch unschlüssig sind, hier ein paar Vorteile für ein größeres Auditteam:
  • Die zeitliche Belastung bleibt für jede*n Einzelne*n überschaubar.
  • Die Gruppe ist groß genug, um sich gegenseitig kollegial zu unterstützen. Arbeiten im Team ist daher sehr viel attraktiver als als Einzelkämpfer*in.
  • Sie können wechselnde Auditteams zusammenstellen und haben so immer neue Perspektiven.
  • Mehr Personen - mehr Augen und Ohren - Ihre Audits bleiben lebendig und bringen gute Erkenntnisse.
Ein Tipp am Rande:

Es gibt keinen besseren Weg, um ein Unternehmen kennenzulernen als über interne Audits. Warum also nicht neue Mitarbeiter*innen zumindest temporär zu internen Auditor*innen bestellen (vielleicht als Co-Auditor*in) oder eine Tätigkeit als interne*r Auditor*in zum Bestandteil der Führungskräfte-Entwicklung machen?

Auditteams bringen Ihre Audits nach vorne!

Mehr zum Thema wissen?

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Wie oft muss man eigentlich interne Audits durchführen?
Gute Frage - hier die Antwort